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Zürich braucht keinen 'Head of Hitze'

Gestern habe ich im Gemeinderat über ein neues Amt diskutiert: den sogenannten «Chief Heat Officer». Die Grünen forderten die Einrichtung einer Hitze-Taskforce inklusive dieser zentralen Koordinationsstelle. Ihre Argumentation: Hitze sei zur Naturgefahr geworden und müsse entsprechend behandelt werden.

Ich verstehe die Sorge vor steigenden Temperaturen in unserer Stadt. Allerdings bin ich der Überzeugung, dass wir mit mehr Stellen nicht automatisch bessere Ergebnisse erzielen.

Keine Notwendigkeit für neue Bürokratie
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Als Mitglied der Mitte-Fraktion habe ich mich klar gegen die Schaffung dieser neuen Position ausgesprochen. Unsere Stadtverwaltung ist bereits aktiv im Umgang mit Hitzeproblemen. Was fehlt, ist keine weitere Hierarchieebene, sondern die effiziente Nutzung bestehender Ressourcen.

SVP-Gemeinderat Yves Peier unterstützte diese Haltung mit dem Hinweis, dass in Europa nur Athen eine vergleichbare Stelle besetzt habe – und dies in einer Region mit deutlich höheren Durchschnittstemperaturen.

Bestehende Massnahmen nutzen
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Die Stadt Zürich unternimmt bereits Schritte zur Anpassung an klimatische Veränderungen. Eine zentrale Koordinationsstelle mag theoretisch sinnvoll erscheinen, führt in der Praxis jedoch oft zu zusätzlicher Bürokratie ohne messbaren Mehrwert.

Meine Forderung: Wir sollten prüfen, wie die vorhandenen Kompetenzen besser vernetzt und eingesetzt werden können, bevor wir neue Stellen schaffen.

Effizienz statt Expansion – das ist der richtige Weg für Zürichs Klimapolitik.